Letzter Eintrag

8 08 2008

Tja, mein FSJ in Parchim ist vorbei. Ich hatte zu Beginn geschrieben das ich nicht weiß, ob sich dieser Blog wirklich halten wird und ich muss euch sagen: Leider bin ich einfach nicht so konsequent wie ich das gerne sein würde und deswegen habe ich mich entschieden, den Blog an dieser Stelle zu beenden…

… bis auf meinen letzten Rundbrief, den könnt ihr hier noch lesen:

“Hallo Ihr,

diesmal melde ich mich schon wieder aus Zirndorf: Mein FSJ ist zu Ende!

Deswegen auch nur noch ein paar kurze abrundende Worte:

1. Gemeinde & Schule

Die letzte Zeit in Parchim war sehr vollgepackt – mit vielen verschiedenen Aktionen: der letzte “Simply Worship”, das Jugend-Camp und die restlichen Stunden in der Schule.

Der “Simply Worship” war mal wieder sehr gut besucht mit etwa 80 jungen Menschen. Wir spielten mit unserer “Eckstein-Band” und da der Ex-FSJ’ler zu Besuch war, konnte er das Bass spielen übernehmen.

Am nächsten Tag ging es weiter mit den Vorbereitungen für das Jugend-Camp in Garwitz (ein Ort, der mit dem Auto eine viertel Stunde von Parchim entfernt liegt). Wir, als Mitarbeiter-Team, hatten die Ehre schon einmal die zwei mongolischen Zelte aufzustellen – genannt “Jurte”. Das Wetter sah an diesen Tagen noch nicht sehr vielversprechend aus und der erste Tag des Camps war sehr verregnet, aber ab dem zweiten gings dann und ab dem dritten Tag konnten wir sogar in dem nahe gelegenen Fluss – der Elde – schwimmen gehen – brrr, war das kalt. Wir waren ein Team von zwölf Mitarbeitern und 21 Jugendlichen. Es war echt eine tolle Zeit.

Tja und schließlich hieß es Abschied nehmen. Jetzt bin ich wieder hier. Einerseits sehr schön, andererseits aber auch sehr schade – das könnt ihr euch wahrscheinlich denken.

Mit Sicherheit werde ich in Zukunft die ein oder andere Gelegenheit nutzen, hin und wieder “einen Abstecher” nach Parchim zu machen – zum Beispiel zum nächsten Eckstein, mal sehn.

Die Gruppen und Kreise in der Gemeinde fallen in den Sommerferien aus und gehen dann ab dem nächsten Schuljahr mit den neuen FSJ’lern wieder los.

Die Projekte, die ich in der Schule betreut habe, werden zum größten Teil nicht weitergeführt, da die neuen FSJ’ler sich wieder neue Projekte überlegen, die sie gut können. Ich habe in diesem Jahr gelernt, dass es besser ist, ein Projekt ein Jahr lang gut laufen zu lassen und dann lieber zu sagen, ‘gut, das ist jetzt zu Ende’, als irgendwie krampfhaft zu versuchen, das irgendwie weiterzuführen und dann läuft es sich aber nur tot und keiner hat mehr so wirklich Lust dazu. Außerdem kann man mit neuen Angeboten wieder neue Menschen erreichen.

2. Privates

Tja, so geht es mir im Moment sehr gut. Ich genieße die freie Zeit. Bis vorgestern hatte ich noch damit zu tun, mein Zimmer wieder einigermaßen in Ordnung zu bringen. Ich habe ja nicht alle Kartons ausgepackt, weil es sein kann, dass ich in zwei Monaten schon wieder umziehen muss.

Das ist auch noch sehr spannend: Wo werde ich meine nächsten Jahre verbringen? Welche Uni wird mich nehmen? Da warte ich jetzt auf die Zu- und Absagen. Aber ich bin sehr ruhig, weil ich weiß, dass all diese Dinge bei Gott sehr gut aufgehoben sind. Und ER weiß eh, was und wo das Beste für mich ist.

Mit diesen Worten möchte ich meinen vorerst letzten Rundbrief schließen.

Und ich möchte mich noch einmal ganz ganz herzlich bei all denen bedanken, die mich vergangenes Jahr unterstützt haben, sei es finanziell oder im Gebet oder anders! Vielen, vielen herzlichen DANK, dass ihr mir dieses Jahr ermöglicht habt!

Ich wünsche euch allen von ganzem Herzen Gottes reichen Segen!

Liebe Grüße, eure Conny”





Abschied im AGO

15 07 2008

Am Sonntag wurden wir drei Mädels in unserem Abendgottesdienst verabschiedet. Wahnsinn, wie schnell die Zeit jetzt doch verging. Dortje und ich bleiben zwar noch bis Ende Juli, aber Miri ist seit heute weg. Irgendwie realisiert man das noch nicht wirklich…

Auf dem FSJ-Abschlussseminar vor eineinhalb Wochen haben wir die Aufgabe bekommen, unser FSJ mit einem Gegenstand zu vergleichen. (Da lagen einige zur Auswahl in der Mitte.) Ich habe mir eine CD genommen:

Zum einen hatte ich in meinem FSJ ja sehr viel mit Musik zu tun (Bandleitung der Eckstein-Band, Bandprojekt & Gospelprojekt in der Schule, außerdem Keyboardkurs und Kindermusical).

Außerdem ist eine neue CD eine ziemlich tolle Sache: Man lernt viele neue Lieder kennen – viele tolle, aber auch einige, die einem vielleicht weniger gefallen. In meinem FSJ habe ich sehr viele neue Erfahrungen gesammelt: Zum ersten Mal bin ich von zu Hause ausgezogen, in eine neue Gemeinde, mit neuen Menschen, in einer ganz neuen Umgebung. Viele gute Erfahrungen durfte ich machen, durch die ich gewachsen bin, aber auch welche, wo ich an meine Grenzen gekommen bin.

Auf so einer CD ist einiges an Speicherplatz vorhanden. Und ich möchte viel Erlebtes in meinem Herzen speichern – Erfahrungen, die mich weitergebracht haben, die mir Mut gemacht haben. Ich möchte mehr und mehr lernen, die Dinge zu sehen, die toll waren und an denen ich mich freuen kann.

Es ist schade, dass die Zeit schon zu Ende ist, aber das birgt auch die Chance auf etwas Neues – und das kann auch sehr positiv sein. Ich möchte lernen, mich an dem zu freuen, was toll war! Und ich möchte nicht immer Vergangenem hinterhertrauern.

Jetzt bleibt mir noch ein ganz herzliches DANKE an all die zusagen, die dazu beigetragen haben, dass ich dieses Jahr machen kann, bei allen, die ich kennen lernen durfte und die mir Fehler zeigten, an denen ich wachsen konnte, bei allen, die einfach für mich da waren und besonders bei Gott, der mich überall hin begleitet hat und mich auch weiter begleiten wird.

Ich wünsche euch, dass ihr lernt, Gott zu vertrauen und ihm den ersten Platz in eurem Leben zu geben!

Er segne euch!





Meinen neuen Rundbrief…

28 05 2008

…gibt es hier.





Neuer Rundbrief…

11 04 2008

Für alle, die es interessiert: Meinen neuen Rundbrief könnt ihr euch hier runterladen.





Stöckchen

1 04 2008

Tobi hat mir vor einiger Zeit ein Stöckchen zugeworfen. Das funktioniert folgendermaßen:

1. Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
2. Schlage Seite 123 auf.
3. Suche den fünften Satz auf der Seite.
4. Poste die nächsten drei Sätze.
5. Wirf an fünf Blogger weiter.

Das Buch in nächster Nähe ist von Stormie Omartian und heißt “Mein Gebet macht uns stark – Was geschieht wenn Frauen für ihren Mann beten”. Miri, meine Mitbewohnerin, hat es mir ausgeliehen und Stormie berichtet darin, wie sie regelmäßig für die verschiedenen Lebensbereiche ihres Mannes betet und was sich daraus entwickelt. Sie formuliert darin auch ihre Gebete:

“Herr, ich bitte dich, dass du meinem Mann reife Christen zur Seite stellst, denen er alles anvertrauen kann, was er auf dem Herzen hat. Schenke ihm weise Freunde, die ihm nicht nach dem Mund reden, sondern einen positiven Einfluss auf ihn ausüben (Sprüche 28, 23). Gib ihm das richtige Urteilungsvermögen, damit er sich von Leuten distanziert, die ihn in eine falsche Richtung ziehen würden (1. Korinther 5, 13).”

Ich finde es irgendwie sehr beeindruckend, wie sich Stormie Omartian durch so viele Bereiche seines Lebens “durchbetet”. In diesem Kapitel geht es um “seine Beziehungen”. Sie rät: “Beten Sie für alle Beziehungen, die Ihr Mann zu anderen Menschen hat. Sein Verhältnis zu seinen Eltern, Geschwistern, Verwandten, Arbeitskollegen und Nachbarn sollte stimmen und nicht von Groll oder Bitterkeit geprägt sein. Solange Ihr Mann etwas mit sich herumträgt, das er einer anderen Person nicht vergeben kann, wird sein ganzes Leben dadurch beeinflusst.”

Jetzt bin ich ja noch lange nicht verheiratet… Aber trotzdem möchte ich das üben, regelmäßig für Menschen zu beten, vor allem für meinen zukünftigen Ehemann, denn ich weiß, dass Gebet wirklich verändern kann und etwas bewirkt. Vielleicht lässt du dich ja auch inspirieren?

Ich werfe das Stöckchen weiter an: Bine, Sammy, Miri, Nadine und Udo





Das Ostpreußen-Treffen…

10 12 2007

Vor zwei Wochen war ein älterer Mann bei uns im Abendgottesdienst. Er hörte mich Klavier spielen und fragte mich, ob ich denn bereit wäre, bei dem Ostpreußen-Treffen, das er seit einigen Jahren immer organisiert, ein paar Lieder zu begleiten. Den Klavierspieler, den er schon angefragt hatte, hatte kurzfristig abgesagt und so brauchte er dringend noch Ersatz.

So kam es, dass ich den 1. Dezember im Landhotel Spornitz verbrachte und die Advents- und ostpreußischen Volkslieder begleitete. Außer dem musikalischen Teil wurden zwischendrin immer wieder Gedichte vorgetragen oder andere Erinnerungen aus Ostpreußen ins Gedächtnis gerufen – für mich persönlich also nicht besonders spannend…

Am Ende der Veranstaltung kam jedoch eine Frau auf mich zu, die mich dann über das “tolle Instrument” (ich hatte ein Keyboard mitgenommen) ausfragte, was man dafür bezahlen müsse, worauf man bei einem Kauf achten müsse… Letztendlich riet ich ihr zu einem E-Piano wegen des schöneren Klangs (als dem Keyboard), der Mobilität (im Gegensatz zu einem richtigen Klavier, bei dem der Klang dafür natürlich unübertreffbar ist…) und da man einen Orgelsound integriert hat und sie sehr orgelbegeistert ist. Sie kannte dieses “Gerät” nicht, sodass ich ihr anbot, meines einmal anzusehen. Ich lud sie also zum Abendgottesdienst ein.

Gestern war sie da! Sie war überrascht über die moderne Form unserer Gemeinde und fand es recht angenehm, ein E-Piano wird wahrscheinlich demnächst gekauft und ich finde es einfach toll, zu was Gott so ein – für mich langweiliges – Ostpreußen-Treffen gebrauchen kann!





zu Hause

23 10 2007

Tja, bin jetzt seit gestern zu Hause, weil in Mecklenburg jetzt Herbstferien sind.

Es ist komisch zu Hause, in seinem alten Zimmer, zu schlafen, aber trotzdem aus dem Koffer zu leben! Viele Dinge mach ich noch automatisch, z.B. ich komme nach Hause und will meine Schuhe in meinen Schuhschrank stellen, aber Moment, das ist ja jetzt gar nicht mehr dein Schuhschrank… Ich bin hier einerseits Gast, aber andererseits merke ich auch, was ich hier alles habe, was mir vorher nicht so bewusst war.

Aber letztendlich ist es schon cool nach Hause zu kommen und zu wissen, dass es hier Menschen gibt, die sich freuen, wenn du da bist und vor denen du deine Masken mehr fallen lassen kannst als vor welchen, die du gerade seit ein oder zwei Monaten kennst.

Ich mag es zu Hause zu sein und ich bin sooo froh, dass ich bei Gott überall, auf der ganzen Welt, zu Hause sein kann – auch in Parchim:)!





Schon wieder vorbei…

14 10 2007

Tja und schon ist der Eckstein auch wieder vorbei.

Es war echt super! Sehr gut besucht! Etwa 280 Leute! Viele Nichtchristen. Es hat eigentlich alles ganz gut geklappt! Unsere Musik kam – soweit ich weiß – ganz gut an. Das freut mich natürlich :) !

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Nach der Veranstaltung kamen zwei Mädels zu Olli und fragten, warum wir das eigentlich machen. Und das ist schon toll, wenn die Jugendlichen von selbst darauf kommen, mal nachzufragen! Auch sonst sind noch ganz gute Gespräche entstanden und man hat auch beim Abbau einfach noch einmal tolle Gemeinschaft gehabt…

Heute hatten wir noch einiges zu tun: erst mal ausschlafen (ich hab heute bis viertel 12 geschlafen – wer mich kennt, weiß, dass das sehr unnormal für mich ist…) und dann alles wieder aufbauen.

Deswegen bin ich auch froh, jetzt ins Bett zu kommen.





Eckstein Extrem…

13 10 2007

Heute abend gehts richtig los…

Gestern, ab 14 Uhr, waren wir ca. zu 30st am Aufbau für unseren Jugendabend beschäftigt. Er wird in der Gymnasium, hier in Parchim stattfinden und wir hoffen und beten für viele Leute.

Ich fand es sehr faszinierend, wie gestern wirklich zusammengeholfen wurde. Wenn man mal 12 Leute gebraucht hat, dann hatte man die ratzfatz zusammen! Es war echt eine tolle Gemeinschaft!

Das Theaterstück wurde nochmal geprobt! Echt cool!!!! (auch wenn es um Fußball geht…)

Und die Band steht auf einem großen Stück Holz, das auf leeren Colakisten steht (der Schlagzeuger sitzt natürlich nochmal doppelt so hoch)! Es ist echt cool! Und ich freu mich wahnsinnig auf heute abend! Bin total gespannt, was Gott macht!

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Ihr könnt echt mitbeten, dass viele Leute kommen, Gott durch Gofi in die Herzen der Menschen reden kann und gute Gespräche hinterher entstehen!





andere Leute…

11 10 2007

Diese Woche ist Gofi Müller bei uns, geht mit Olli in den Schulunterricht und zieht dort seinen Glaubenskurs namens “Fisch” durch – mit dem Untertitel “Christsein – wie geht das?”. Für all diejenigen, denen das dann immer noch zu wenig ist, gibt es die”Fischbude” von Montag bis Donnerstag ab 18.30 Uhr im Gemeinschaftshaus: gemütliches Zusammensitzen, Teetrinken und es ist Zeit Goofy alle Fragen zu stellen, die man jemals hatte…

Gestern waren wir nach der “Fischbude” noch zusammen im “Heiligen Geisthof” was trinken. Wir haben uns über alles mögliche unterhalten: Chrischona, Goofys Blog,… Und als wir bezahlt hatten und uns vom Gastwirt verabschieden wollten, sprach der uns darauf an, ob wir aus der Kirche sind und ob Goofy unser Pfarrer ist. Wir haben ihm erzählt, wo wir herkommen und was wir machen…

Das ist uns jetzt schon das zweite Mal passiert! Als wir Döner essen waren und vor dem Essen gebetet haben, wurden wir auch gefragt, ob wir aus der Kirche kommen!

Da wird man hier einfach drauf angesprochen! Und von denen man angesprochen wird, da merkt man schon auch irgendwie ein Interesse und dieses Suchen, ob es Gott vielleicht doch gibt… Das ist schon cool, das hier so zu spüren!

In Bayern ist mir so was, glaub ich noch nicht passiert…