Tja, mein FSJ in Parchim ist vorbei. Ich hatte zu Beginn geschrieben das ich nicht weiß, ob sich dieser Blog wirklich halten wird und ich muss euch sagen: Leider bin ich einfach nicht so konsequent wie ich das gerne sein würde und deswegen habe ich mich entschieden, den Blog an dieser Stelle zu beenden…
… bis auf meinen letzten Rundbrief, den könnt ihr hier noch lesen:
“Hallo Ihr,
diesmal melde ich mich schon wieder aus Zirndorf: Mein FSJ ist zu Ende!
Deswegen auch nur noch ein paar kurze abrundende Worte:
1. Gemeinde & Schule
Die letzte Zeit in Parchim war sehr vollgepackt – mit vielen verschiedenen Aktionen: der letzte “Simply Worship”, das Jugend-Camp und die restlichen Stunden in der Schule.
Der “Simply Worship” war mal wieder sehr gut besucht mit etwa 80 jungen Menschen. Wir spielten mit unserer “Eckstein-Band” und da der Ex-FSJ’ler zu Besuch war, konnte er das Bass spielen übernehmen.
Am nächsten Tag ging es weiter mit den Vorbereitungen für das Jugend-Camp in Garwitz (ein Ort, der mit dem Auto eine viertel Stunde von Parchim entfernt liegt). Wir, als Mitarbeiter-Team, hatten die Ehre schon einmal die zwei mongolischen Zelte aufzustellen – genannt “Jurte”. Das Wetter sah an diesen Tagen noch nicht sehr vielversprechend aus und der erste Tag des Camps war sehr verregnet, aber ab dem zweiten gings dann und ab dem dritten Tag konnten wir sogar in dem nahe gelegenen Fluss – der Elde – schwimmen gehen – brrr, war das kalt. Wir waren ein Team von zwölf Mitarbeitern und 21 Jugendlichen. Es war echt eine tolle Zeit.
Tja und schließlich hieß es Abschied nehmen. Jetzt bin ich wieder hier. Einerseits sehr schön, andererseits aber auch sehr schade – das könnt ihr euch wahrscheinlich denken.
Mit Sicherheit werde ich in Zukunft die ein oder andere Gelegenheit nutzen, hin und wieder “einen Abstecher” nach Parchim zu machen – zum Beispiel zum nächsten Eckstein, mal sehn.
Die Gruppen und Kreise in der Gemeinde fallen in den Sommerferien aus und gehen dann ab dem nächsten Schuljahr mit den neuen FSJ’lern wieder los.
Die Projekte, die ich in der Schule betreut habe, werden zum größten Teil nicht weitergeführt, da die neuen FSJ’ler sich wieder neue Projekte überlegen, die sie gut können. Ich habe in diesem Jahr gelernt, dass es besser ist, ein Projekt ein Jahr lang gut laufen zu lassen und dann lieber zu sagen, ‘gut, das ist jetzt zu Ende’, als irgendwie krampfhaft zu versuchen, das irgendwie weiterzuführen und dann läuft es sich aber nur tot und keiner hat mehr so wirklich Lust dazu. Außerdem kann man mit neuen Angeboten wieder neue Menschen erreichen.
2. Privates
Tja, so geht es mir im Moment sehr gut. Ich genieße die freie Zeit. Bis vorgestern hatte ich noch damit zu tun, mein Zimmer wieder einigermaßen in Ordnung zu bringen. Ich habe ja nicht alle Kartons ausgepackt, weil es sein kann, dass ich in zwei Monaten schon wieder umziehen muss.
Das ist auch noch sehr spannend: Wo werde ich meine nächsten Jahre verbringen? Welche Uni wird mich nehmen? Da warte ich jetzt auf die Zu- und Absagen. Aber ich bin sehr ruhig, weil ich weiß, dass all diese Dinge bei Gott sehr gut aufgehoben sind. Und ER weiß eh, was und wo das Beste für mich ist.
Mit diesen Worten möchte ich meinen vorerst letzten Rundbrief schließen.
Und ich möchte mich noch einmal ganz ganz herzlich bei all denen bedanken, die mich vergangenes Jahr unterstützt haben, sei es finanziell oder im Gebet oder anders! Vielen, vielen herzlichen DANK, dass ihr mir dieses Jahr ermöglicht habt!
Ich wünsche euch allen von ganzem Herzen Gottes reichen Segen!
Liebe Grüße, eure Conny”

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